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Neue Energieausweise: Das ändert sich ab Ende Mai 2026

Ab Ende Mai 2026 gelten europaweit neue Energieausweise für Wohngebäude. Grundlage ist die überarbeitete EU-Gebäuderichtlinie European Union (EPBD), die in allen Mitgliedstaaten in nationales Recht übernommen werden muss. Ziel ist mehr Transparenz über die Energieeffizienz von Gebäuden.

Neue Skala von A bis G: Künftig orientiert sich der Energieausweis an der bekannten Kennzeichnung von Haushaltsgeräten. Die Klassen reichen nur noch von A bis G und bleiben wie bisher zehn Jahre gültig. Klasse A steht ausschließlich für Null-Emissions-Gebäude, während Klasse G die energetisch schlechtesten Gebäude eines Landes abbildet. Ältere Ausweise mit A+ bis H bleiben während ihrer Gültigkeit weiter nutzbar.

Wann ein Energieausweis Pflicht ist: Ein Energieausweis wird benötigt, wenn eine Immobilie verkauft, neu vermietet oder verpachtet wird. Er muss bereits bei der ersten Besichtigung vorliegen, wichtige Kennzahlen gehören zudem in Immobilienanzeigen. Neu ist: Auch bei größeren Sanierungen oder Verlängerungen von Mietverträgen kann ein aktueller Ausweis erforderlich sein – etwa wenn mehr als 25 Prozent der Gebäudehülle erneuert werden. Wer keinen Ausweis vorlegt, riskiert Bußgelder von bis zu 10.000 Euro. Selbstnutzer sind von der Pflicht ausgenommen.

Zwei Arten von Energieausweisen bleiben bestehen: Es gibt weiterhin den Verbrauchs- und den Bedarfsausweise. Der Bedarfsausweis basiert auf Bauzustand und Heiztechnik und liefert eine unabhängige Einschätzung des Energiebedarfs. Der Verbrauchsausweis wertet den Energieverbrauch der letzten drei Jahre aus und ist bei größeren Mehrfamilienhäusern zulässig. Beide enthalten Empfehlungen zur energetischen Modernisierung.

Nationale Regeln bleiben gültig: Die neuen Ausweise ergänzen bestehende Vorschriften, etwa das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Andere Regeln oder Sanierungspflichten ändern sich dadurch nicht.

Fazit: Ab 2026 werden Energieausweise einfacher vergleichbar und europaweit einheitlicher. Für Eigentümer lohnt es sich, frühzeitig den energetischen Zustand ihres Gebäudes zu prüfen, um Kosten und mögliche Sanktionen zu vermeiden.

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Foto: © KI-generiert, ChatGPT, 20.02.2026

© KI-generiert, ChatGPT, 20.02.2026

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